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Programm

Das Tagesprogramm baut sich um die Themen Kreatives Schaffen, KI und Plattformen auf und bietet eine Vielzahl spannender Formate.

Von inspirierenden Keynotes über tiefgreifende Paneldiskussionen bis hin zu informativen Inputreferaten erwartet Sie ein vielseitiges Angebot. Praktische Beispiele sowie neueste Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Studien sollen inspirieren und zum Nachdenken anregen. Geniessen Sie zudem die kulinarische Verköstigung des Congress Center Basel und nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen.

Moderation: Eva Pauline Bossow, Strategin, Inkubatorin, Beraterin und Mitglied verschiedener Gremien mit Fokus Kreativ- und Kultursektor.

8:30 – 9:00

Willkommens-Kaffee

9:05 – 9:30

Begrüssung und Eröffnung

Eva Pauline Bossow
Catherine Chammartin
Bundesrat Beat Jans
9:30 – 10:00

The winner takes it all! Können Kulturschaffende und KMU neben Internetkonzernen bestehen?

Keynote

Grundsätzlich führt Wettbewerb zu besserer Produktqualität, niedrigeren Preisen, effizienter Nutzung von Ressourcen und zu Innovationen. Mit der Digitalisierung haben sich viele Märkte (nicht nur) im Kreativsektor deutlich verändert. Plattformunternehmen werden umso attraktiver, je mehr Nutzende sie aufweisen („winner takes it all“). Das begünstigt die Monopolbildung und dürfte dazu führen, dass sich die gewünschten positiven Effekte des Wettbewerbs nicht mehr im gleichen Umfang einstellen. Tommaso Valletti erläutert die Entwicklungen aus einer ökonomischen Perspektive.

10:00 – 10:30

Technologie ohne Grenzen – die KI im Wettbewerb

Laura Melusine Baudenbacher

Keynote

KI hat ihren Siegeszug erst angetreten, aber bereits heute ist klar, dass sich die Kreativbranche und deren Arbeitsinhalt deutlich verändern wird. Viele dieser Fragen, die heute die Kreativbranche bewegen, sind wirtschaftlicher und wettbewerbsrechtlicher Natur. Laura Melusine Baudenbacher gibt Einblick in ihre juristische Gedankenwelt zu kreativem Schaffen, Wettbewerb und KI.

10:30 – 11:00

Pause

11:00 – 11:30

Karpi und KI – ein Dreamteam. Und: Was meint eine professionelle Leserin zu KI-generierter Literatur?

Patrick Karpiczenko, besser bekannt unter dem Namen Karpi, zeigt auf, wo heute die Grenzen des Möglichen beim KI-Einsatz liegen. Wie arbeitet er mit KI und welche Überlegungen stellt er sich dazu? Karpi gibt Antwort auf solche Fragen und Einblick in seine Arbeit.

Michaela Nicolosi Hüsler ist Übersetzerin und Editorin. Wie ist ihre Arbeit von KI betroffen? Welche Lehren zieht sie aus dieser Erfahrung? Wo macht es Sinn KI einzusetzen und wo tut man gut daran, auf einen Einsatz von KI zu verzichten?

11:30 – 12:30

Sprache, Musik, Film, Bild und Design: Gleiche Chancen, gleiche Risiken?

Panel-Diskussionen

Das Urheberrecht sollte den Kreativen ermöglichen, ihr Schaffen zu verwerten und davon zu leben. Aber funktioniert das heute noch? Welche Herausforderungen und Chancen bestehen angesichts von Plattformunternehmen und KI-Angeboten? Wie sehen die Betroffenen und Experten die Zukunft? Reicht der gesetzliche Rahmen aus oder orten sie gesetzgeberischen Handlungsbedarf? Diese und weitere Fragen diskutieren Kreative, Produzentinnen, Verlage, Plattformen, Expertinnen und Politiker in Panels zu den Bereichen Sprachwerke, Bildgestaltung, Musik, Design und Film.

Panel Sprachwerke

Martina ClavadetscherMichaela Nicolosi Hüsler , Denis Masmejan, Verena Vonarburg und weitere

Panel Bildgestaltung

Sabine Himmelsbach , Reinhard Oertli, Ladina Caduff, Alex Meszmer und weitere

Panel Musik

Patrick Karpiczenko , Andreas Wegelin, Balthasar Glättli, Manuel Gagneux, Lionel Baldenweg

Panel Design (Architektur, Gaming, Software)

Frank Hovenbitzer , Don Schmocker, Daniel Neururer und weitere

Panel Film

Kai-Peter Uhlig , Valentin Huber und weitere
12:30 – 14:00

Networking-Lunch

14:00 – 14:10

Performance Act

14:10 – 14:30

Erkenntnisse

Die Ergebnisse aus den Paneldiskussionen des Vormittags kommen hier zusammen. Welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede und welche Herausforderungen und Chancen lassen sich feststellen? Wie sind die Ergebnisse zu werten?

14:30 – 14:45

Die Stärke einer Technologie bemisst sich an ihrem Beitrag zum Wohl der Schwachen

Input

Kreatives Schaffen, KI und Plattformen: Welche ethischen Aspekte sind hier wichtig? Dorothea Baur beschäftigt sich intensiv mit komplexen Sachverhalten und ergründet deren ethische, verantwortungsvollen und nachhaltigen Aspekte.

14:45 – 15:15

Politik ist die Kunst des Machbaren: BAK, BAKOM und IGE

Catherine Chammartin
Carine Bachmann
Bernard Maissen

Inputrunde

Wie beurteilt man in der Bundesverwaltung die Entwicklungen in der Kunst- und Kulturbranche hinsichtlich künstlicher Intelligenz und Plattformwirtschaft? Wohin kann die Reise gehen, welche Möglichkeiten sind denkbar und welche Überlegungen werden gemacht? Hierzu diskutieren Carine Bachmann (Direktorin des Bundesamtes für Kultur), Catherine Chammartin (Direktorin des Eidg. Instituts für Geistiges Eigentum) und Bernard Maissen (Direktor des Bundesamtes für Kommunikation)

15:15 – 15:45

Die Expertensicht auf Software und generative KI: Daten, Zahlen, Fakten

Philipp Rosenauer
Sebastian Singler
Peter Picht
Florent Thouvenin

Das IGE befasst sich intensiv mit den Grundlagen gesetzgeberischen Handlungsbedarfs. Zu diesem Zweck arbeitet es regelmässig mit Wissenschaftsvertreter aus verschiedenen Disziplinen und weiteren Spezialistinnen an Studien zu immaterialgüterrechtlichen Themen. Zwei vom IGE in Auftrag gegebene Studien zu generativer KI und zum Softwareschutz werden kurz und anschaulich dargestellt.

 

Wie generative KI die Schweizer Kreativbranche verändert – Eine Studie zur Perspektive der Kreativen
Es gibt verschieden Publikationen, die sich theoretisch mit den Auswirkungen von generativer KI auf den Kreativsektor auseinandersetzen. Wie sehen aber die in der Schweiz tätigen Kreativen selbst den Einsatz der neuen Technik, als Chance oder Bedrohung? Welche Rolle soll dabei das Urheberrecht spielen? Eine von PwC durchgeführte Umfrage bei diversen Expertinnen und Experten und über 600 Kreativen in der Schweiz zeigt ein differenziertes Bild als Momentaufnahme in der Kreativbranche.

 

Neue Ansätze für den Schutz von (AI-generierter) Software
Je weiter die Digitalisierung fortschreitet, desto grösser wird die wirtschaftliche Bedeutung von Software. Bei deren Erstellung spielt KI eine immer bedeutendere Rolle. Umso wichtiger scheint es, sich Gedanken zu machen, ob es nicht bessere Ansätze für den Schutz von Software gibt, als die momentan zweigleisige Lösung via Urheber- und Patentrecht. Die Studie zeigt mögliche Reformansätze auf.

 

Sie möchten nach diesem Kurzinput mehr wissen? Die beiden umfassenden Studien werden ab Anfang Herbst auf der Website des IGE publiziert.

15:45 – 16:00

Pause

16:00 – 16:30

Was haben Wildtiere, Werbestimmen und Filmeffekte gemeinsam?

Filip Wolfensberger
Valentin Huber

Visuelle Effekte im Film, Bilder von Wildtieren, Stimmen in der Werbung usw. Die Anwendungsbeispiele von KI in den verschiedensten kreativen Branchen sind vielfältig. Wie lässt sich KI konkret verwenden und welche Grenzen sind ihr gesetzt? Staunen Sie unter anderem mit Valentin Huber (Visual Effects Supervisor SRF-Serie «Mindblow») und Filip Wolfensberger (Executive Creative Director CRK).

16:30 – 16:50

Eindrücke Tagung und Take Home

Felix Addor

Wir lassen die Tagung Revue passieren. Was haben wir erfahren, welche Beispiele bleiben uns in Erinnerung und wie geht es nun weiter? Wie auch immer die Antwort ausfällt, eines ist schon jetzt klar: Es bleibt spannend!

16:50 – 17:00

Schlusswort

Programmänderungen vorbehalten